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DIE GURK

Die Gurk ist mit 157 km Länge nach der Drau der zweitlängste Fluss Kärntens.
Sie entspringt in den Gurktaler Alpen aus zwei kleinen Karseen (Gurksee, Torersee) auf 2040 m Seehöhe und mündet südlich von Grafenstein in den Völkermarkter Drau-Stau auf einer Seehöhe von 393 m.

Die Gurk ist eines der wenigen größeren Fließgewässer Österreichs, die noch weitgehend naturnahe bzw. naturbelassen (z.B. Obere Gurk, Severgraben und Enge Gurk, zwischen Brugga und Landbrücken) sind.
Der Fluss durchfließt 4 Fischregionen:
Obere Forellenregion: Vom Ursprung bis zur Engen Gurk
Untere Forellenregion: bis zur Metnitz-Mündung
Äschenregion: bis etwa Pischeldorf
Barbenregion: anschließend bis zur Mündung
Die Hauptfischart, vor allem im Ober- und Mittellauf ist die Bachforelle, nach der Engen Gurk kommen flussab immer mehr Äschen vor, die dann gemeinsam mit Regenbogenforellen etwa ab Pölling den Bestand dominieren. Barben, Nasen und verschiedene andere "Weissfischarten" kommen dann vor allem ab dem KW Rain bei Klagenfurt vor.
21 Wasserkraftwerke existieren an der Gurk, bei etwa der Hälfte ist die Fischwanderung unterbrochen. Bei 11 Wehranlagen wurden vor allem in den letzten Jahren Fischaufstiegshilfen errichtet, weitere sind in Planung