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DIE REGENBOGENFORELLE:

Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) stammt aus Nordamerika. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist die amerikanische Westküste zwischen Alaska und Mexiko. Sie wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in Österreich eingeführt, ist also keine heimische Fischart!!

Die vom pazifischen Lachs abstammende Regenbogenforelle ist eigentlich ein Frühjahrslaicher, ihre Laichzeit hat sich aber mittlerweile derart verschoben, dass man mit Ausnahme des Sommers fast durchgehend laichbereite Regenbogenforellen antreffen kann. Meist laicht sie zur selben Zeit wie die Äsche und ist daher bereits am Laichplatz als Konkurrent für die heimischen Fischarten anzusehen.

Durch Überlappungen von Verhalten und Lebensräumen mit heimischen Arten kann sie mitverantwortlich für den Rückgang von Äsche, Huchen und Bachforelle sein. Die Regenbogenforelle darf in Kärnten nur noch in aufgestauten Fließgewässern und künstlichen Gerinnen sowie künstlichen Wasseransammlungen besetzt werden, ein Besatz in Fließgewässer ist mittlerweile verboten!
Da die Regenbogenforelle bei uns nicht heimisch ist, sich aber fast überall ausgebreitet hat, raten wir den Fischern, Regenbogenforellen zu entnehmen und gleichzeitig die ohnehin schwachen Bestände von Äsche und Bachforelle zu schonen.