zurück zur Übersicht >>

DER STAPPITZSEE

Das Europaschutzgebiet Stappitzer See liegt im äußeren Seebachtal bei Mallnitz, eingebettet in die herrliche Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern auf einer Seehöhe von 1250 m. Der rund 3,6 ha große Gebirgssee mit einer maximalen Tiefe von 6 m wird von zwei kleineren Quellbächen gespeist und fließt in den Seebach ab. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 7 und 9 Grad und erwärmt sich in den Sommermonaten an der Oberfläche auf maximal 15 Grad. Der See ist seit 1871 im Besitz der Familie Sterz ( vormals Noisternig ) und wurde auch seit dieser Zeit fischereilich genutzt.

Beim Fischbestand im Stappitzer See, dominiert der Seesaibling, die Elritze in den Flachwasserbereichen, sowie Bachforellen und Bachsaiblinge die durch den Seeabfluß vom Seebach einwandern.Im Stappitzer See wurden seit 1996 keine Besatzmaßnahmen durchgeführt. Die vorhandenen Seesaiblinge reproduzieren sich offensichtlich sehr gut und der Fischbestand bleibt daher auch gleichbleibend. Die Vegetation des Stappitzer Sees ist durch einen bis zu 30 m breiten, von Schnabelseggen und Teichschachtelhalmen bewachsenen Litoralbereich geprägt, welchem ein breiter Bestand des Schild- Wasserhahnenfußes vorgelagert ist. Bekannt ist der Stappitzer See auch schon seit langem für seine Vogelwelt. Diese war auch ausschlaggebend dafür, daß der See bereits lange vor seiner Eingliederung in den Nationalpark Hohe Tauern zum Naturdenkmal erklärt wurde. Im Frühjahr kann bei Schlechtwettereinbrüchen ein regelrechter Zugstau beobachtet werden, wo sich große Mengen verschiedener, zum Teil recht exotisch anmutende Vögel am Stappitzer See sammeln.