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DER WÖRTHERSEE

Mit einer Fläche von 19,39 km² und 16,5 km Länge ist der Wörthersee der größte See Kärntens. Eingebettet im Mittelkärntner Hügelland, liegt er in einer Talfurche abseits der Hauptentwässerungslinie Drau. Diese Talfurche stellt eine tektonische Störung dar, die vom eiszeitlichen Gletscher
überformt wurde. Die sich in Ost-West Richtung erstreckende Seewanne ist durch Inseln, Halbinseln und unterseeische Schwellen in 3 Becken gegliedert.

Das westliche und tiefste reicht von Velden bis Pörtschach (Fläche 7,9 km², max. Tiefe 85,2 m), das mittlere von Pörtschach bis Maria Wörth (Fläche 3,5 km², max. Tiefe 39,9 m) und das östliche von Maria Wörth bis Klagenfurt (Fläche 8,0 km², max. Tiefe 73,2 m).
Den Zufluß des Wörthersees bilden eine Vielzahl kleinerer Bäche, die von allen Seiten in den See
einmünden. Der größte von ihnen ist der Reifnitzbach mit einer mittleren Wasserführung von 0,63 m³/s.
Der Abfluß, die Glanfurt/Sattnitz, verläßt den See im Osten und entwässert über die Glan und die Gurk zur Drau.
Da der Wörthersee (naturgegeben) zu den "meromiktischen" Seen gehört, und der Sauerstoffmangel ein Fischleben unterhalb von 40 m ausschließt, befindet sich der Lebensraum der Fische in der Wasserschichte zwischen 0 und 40 Metern.
Die Hauptfische des Wörthersees sind die Reinanke (Maräne) und der Hecht.